New York, I love you

•Januar 26, 2010 • Hinterlasse einen Kommentar

Elf Regisseure erkunden die Stadt und die Liebe

In sich gekehrt lehnt sie in der U-Bahn, auf dem Weg zum ersten Date nach dem One-Night-Stand. Erwartungsvoll, verwirrt und beklommen: War das ein Ausrutscher oder ein Versprechen? Könnte man etwas füreinander werden? Gegen die Zweifel lodern Erinnerungsbilder der gemeinsamen Nacht. Hände auf Haut. Leidenschaft.

Chris Cooper und Robin Wright Penn in „New York, I love you“

Chris Cooper und Robin Wright Penn in „New York, I love you“ © 2009 Concorde Filmverleih GmbH

Das ist nur eine von elf Episoden aus der Kurzfilmkompilation „New York, I love you“, die gerade in die Kinos kommt. Zwei Jahre nach „Paris je t’aime“ versammeln dessen Produzenten wieder namhafte oder aufstrebende Regisseure. Unter anderen Mira Nair (Monsoon Wedding), Joshua Marston (Maria voll der Gnade) und den deutschtürkischen Regiestar Fatih Akin. Aber wer hier eine der üblichen Aneinanderreihungen von Kurzfilmen befürchtet wird erfreulich überrascht. Souverän arrangieren sich die Stadtexkursionen der sehr unterschiedlichen Regisseure zu einem organischen Episodenfilm, der die Facetten, Register und Tonlagen der Liebe durchspielt: Elegisch und burlesk, sexy und melancholisch.

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Kristina Nilsson

•Januar 8, 2010 • Hinterlasse einen Kommentar

“I enjoy love and to laugh“.

Eines Tages wachen Sie auf, um keinen Schlaf mehr zu finden. Sie sind Kristina Nilsson begegnet, die den Göttinnen der Laufstege gleicht durch langbeinige Schlankheit, durch lässigen Gang, durch Haarblond und Augenblau, durch Schönheit und Charme. Dennoch ist diese Muse das Gegenteil des Mannequins (was ja so viel wie „Puppe“ heißt): engagierte Medizinstudentin, professionelle Fliegerin, kühne Fallschirmspringerin und sattelfeste Reiterin, favorisiert sie Männer wie auch Frauen, die gescheit, gelassen und selbstsicher genug sind, das Spiel der Liebe leicht zu nehmen.

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Aimée Baudelaire

•Januar 7, 2010 • Hinterlasse einen Kommentar

“Und hast Du die Lippen mir wund geküsst, so küsse sie wieder heil!“

Aimée Baudelaire

Die auf Bali geborene Berliner Kunst-Studentin ist der beglückende Beweis, dass kluge Frauen besser küssen. Eine Muse, durch die Sie die Kultur und Kunst Berlins entdecken werden, aber auch die Lebens- und Liebeskunst. Man sagt, sie gleiche dem spanischen Filmstar Penelope Cruz, doch ist Aimée Baudelaire nicht noch schöner, exotischer, geheimnisvoller? Lassen Sie sich verzaubern, und widerstehen Sie der Versuchung, ihr zu verfallen!

Events: Mit Esprit und Eloquenz führt und verführt Aimée Sie zu den Museen, Galerien und Baukunstwerken Berlins, zu Oper, Theater und Film, zu Dichterlesungen und in die besten asiatischen und mediterranen Restaurants.

Erotik: erotische Massagen und leidenschaftliche Küsse, Cunnilingus und Fellatio, phantasievolle Rollenspiele, Liebesakt mit tief empfundener Lust und authentischem Höhepunkt. Aimée hat auch ein Faible für Frauen und für die ménage-à-trois zusammen mit Ihrer Partnerin oder einer zweiten Muse.

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Kunst-Escort

•Oktober 19, 2009 • Hinterlasse einen Kommentar

Die Schöne ist gekommen

Foto: Nofretete ® Neues Museum Berlin

Foto: Nofretete ® Neues Museum Berlin

Der betagten Dame sieht man ihr wahres Alter (ca. 3.340 Jahre) nicht an. Noch immer ist sie, was sie schon war, als der Bildhauer Tutmosis sie schuf: ein Schönheits-Idol. Doch Nofretete (zu deutsch: die Schöne ist gekommen) kann auch als Geistesgröße gelten, war sie es doch, die Ihrem Gemahl, dem Pharao Echnaton die Idee einflößte, die erste monotheistische Religion der Welt zu gründen.  Dies  geschah vermutlich nicht nur aus Frömmigkeit. Durch die Abschaffung der Viel-Götterei sollte auch die allzu mächtige Priesterschaft entmachtet werden, deren Oberhaupt nun der Pharao selber wurde – was dem listigen Paar den Thron und letztlich wohl auch das Leben kostete. Umso erfreulicher, dass die Schöne, wenn schon nicht nach Hause, so doch in ein schönes Haus eingekehrt ist, in das Neue Museum auf der Museumsinsel Berlin.

Das Neue Museum Berlin

Auch Bundeskanzlerin Merkel, deren taktischem Geschickt sicherlich mehr Glück beschieden sein mag, kam, sah und lobte.  Mögen die Besucher herbei strömen, um die in Kalkstein und Stuck verewigte schönste Frau der Welt zu sehen, noch lobens- und sehenswerter ist doch wohl ihr Palazzo,  das Neue Museum selbst. Die Musen von Berlin verneigen sich vor seinem Wieder-Erbauer, David Chipperfield.

Unser Tip: Falls Sie nicht in Schlangen anstehen wollen, können Sie ein Zeitfenster online buchen: www.neues-museum.de/oefnung.php

Falls  Sie mehr über das Schaffen und die Persönlichkeit des Architekten David Chipperfield erfahren wollen: www.davidchipperfield.co.uk/

Und falls Sie gar die schöne Pharaonin, Ihr neues Zuhause und die Berliner Museumsinsel gemeinsam mit einer schönen Muse zu besuchen und zu bewundern geneigt sind:
www.a-muse-tonight.de

Tim Raue lädt ins Quartier 206

•September 17, 2009 • Hinterlasse einen Kommentar

umatoo –  die Sinneslust des Samurai

Für Genießer und Entdecker der feinen Küche hat Berlin eine exquisite neue Adresse: umatoo.

Seit Anfang September steht das Pendant zum Restaurant uma (konzipiert von Tim Raue und  ausgezeichnet mit 16 Punkten im Gault Millau) internationalen Gästen des Quartier 206 offen.

Inspiriert vom Life-Style Shanghaier Shopping Malls wagt Raue den Schritt hin zu einer „Fast Food“-Variante bester japanisch interpretierter Küche auf hohem Niveau.

Empfehlenswert: „Tuna Tatar, Gurkensaft & Wasabi Tobiko“

Empfehlenswert: „Tuna Tatar, Gurkensaft & Wasabi Tobiko“

luxuriös und unprätentiös

Eingebettet in das Who is Who der internationalen Top Designer ist das umatoo ein Ort, um sich eine genussvolle Pause vom Shoppen zu gönnen, sich mit Geschäftspartnern zum Lunch zu treffen, mit Freunden oder in charmanter Begleitung an einem der zentralen und schönsten Plätze Berlins das Glück gelassenen Genießens zu erleben.

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Thalia Friedell

•September 9, 2009 • Hinterlasse einen Kommentar

“Liebe ist ein liebenswerter Wahnsinn”
(Chamfort)

Ihre Augen strahlen wie der Himmel über Venedig, langes terracotta-farbenes Haar, Korallenmund und Apfelbrüstchen, Alabaster-Haut und ein schlank-geschmeidige Körper, wie man ihn bei Tänzerinnen findet.

Thalia Friedell

Madonna oder Mätresse? Dem Geliebten ist Thalia beides zugleich.

Lassen Sie sich von Thalias Anmut, ihrer Intelligenz inspirieren und verführen von ihrer erotischen Abenteuerlust.  Eine hinreißende Muse!
Sie liebt und beflügelt den reifen, betont maskulinen uomo di mondo.
Trotz ihrer Jugend wirkt sie nie zu jung an Ihrer Seite.

Thalia Fiedell

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Coco Chanel, die Erfinderin der neuen Frau

•August 21, 2009 • Hinterlasse einen Kommentar
Coco Chanel

Illustration: Carlos Obers

Sie haben den Film schon gesehen? Der deutsche Titel „Coco Chanel – Beginn einer Leidenschaft“ erweckt die Vorstellung, die Chanel sei eine hingebungsvolle Geliebte gewesen. Hingegeben hat sie sich indes nur für Geld. Geliebt hat sie sich selbst.  Und Leidenschaft empfand sie ausschließlich für ihre Mode.
Mode?
Die „Mademoiselle“, wie sie sich nannte, hat mehr geleistet, als schöne Frauen mit Parfüm zu besprühen und in ein schickes Outfit zu stecken.  Sie hat durch ihren Stil die Emanzipation und das Selbstbewusstsein der modernen Frau sichtbar gemacht.

 

Von Simone de Beauvoir bis Angela Merkel

Was eine Frau vom Mann unterscheidet, sei – von einigen Geschlechtsorganen abgesehen – allein die Rolle, welche ihr die Gesellschaft aufzwingt. So las man in „Das andere Geschlecht“, dem Buch, mit dem Simone de Beauvoir die Emanzipations-Bewegung bis heute beflügelt. Was brauchen Frauen mehr als diesen ideologischen Überbau? Sobald sie Universitäten absolvieren und zu Managerinnen, Ministerinnen, gar zu Staatshäuptern avancieren, brauchen sie Klamotten, in denen sie nicht wie Schaufensterpuppen dastehen. Wenn die Merkel und die von der Leyen sich heute dem Kabinett in femininen Anzügen statt in blumigen Fummeln präsentieren, dann folgen sie darin den energischen Fußspuren der Coco Chanel. Zunächst verlacht, dann verehrt reduzierte Coco die weibliche Mode auf schlichte Schönheit und Funktion. Vor fast hundert Jahren erfand sie das „kleine Schwarze“ und das Chanel-Kostüm aus Tweed – Jahrzehnte lang ein Markenzeichen der erfolgreichen Geschäftsfrau. Ihr größter Coup jedoch gelang ihr 1921: gemeinsam mit dem Parfümeur Ernest Beaux kreierte sie das erste synthetische Parfüm, das durch seinen sachlichen Namen auffiel „Nr. 5“ und durch seinen Flacon, der den Bauhaus Stil vorweg nahm. Bis heute das erfolgreichste Parfüm aller Zeiten, dabei keineswegs billig.

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Eine starke Frau: Herlinde Koelbl im Martin-Gropius-Bau Berlin

•August 7, 2009 • Hinterlasse einen Kommentar

 

„Schönheit langweilt mich“

Herlinde_Koelbl-Plakat

Alle Fotos: ©Herlinde Koelbl

Im Berliner Martin-Gropius-Bau sind bis zum 1. November 2009 “Fotografien 1976-2009″ von Herlinde Koelbl zu sehen. Es ist die erste Werkschau der 69-Jährigen, die dafür aus tausenden Bildern 450 ausgesucht hat. Darunter Arbeiten aus Koelbl´s Fotoserien “Kinder” (1994), “Spuren der Macht” (1999), “Schlafzimmer” (2002) und “Haare” (2007). Auch unveröffentlichte Bilder kann der Besucher entdecken – darunter drei großformatige Exponate aus der neuen Reihe “Standeskleidung” (2008).
Sehr lebendig, mit wachen Augen und gelocktem, hoch gebundenen Rotschopf ist Herlinde Koelbl alles andere als eine Greisin. Ihr Blick wirkt wach aber nie kalt, ihr Verstand scharfsinnig aber nie zynisch. So kommt es, dass selbst Joschka Fischer, der gewöhnlich gereizt auf Fotografen-Neugier reagiert, geradezu mit Vergnügen zuließ, wie die Koelbel seine Fress- und Hunger-Attacken über Jahre dokumentierte.

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Stella Lichtenberg

•Juli 6, 2009 • Hinterlasse einen Kommentar

. . Springe über Deinen Schatten,

und Du stehst im Licht . .
Tania Blixen

Stella Lichtenberg

“Ich bin die Mitternachtssonne, die Deine Nacht zum Tage macht“.

Stella Lichtenberg ist der Inbegriff der nordischen Schönheit: 181 cm groß, Mode-Designerin, Catwalk-Model, naturblonde Haare, eisblaue Augen, Traumfigur.

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Das Venus-Prinzip

•Juli 6, 2009 • Hinterlasse einen Kommentar

Das Ewigweibliche zieht uns hinan
Ich stehe in der Lobby des 5-Sterne Hotels. Wo wartet sie auf mich? Entspricht sie meinen Vorstellungen und werde ich ihr gefallen? Wie wird diese Begegnung mit einer Unbekannten wohl ablaufen? Ich habe sie aus dem Internet gewählt zu einem gemeinsamen Abend und einer intimen Nacht, sie, meine Muse, eine Künstlerin, von der es heißt, dass sie die Sprache der Liebe und der Verführung versteht.

Tizian, Venus von Urbino

Alle Lust will Ewigkeit
Was erhoffe ich mir von ihr? Ein Abenteuer mit erotischem Akzent? Geistreiches Flirten? Liebeslust mit grenzüberschreitender Geilheit? Oder ist es der Spaß an der Jagd nach der Femme fatale?

Wir sitzen nebeneinander im Theater, im Deutschen Theater. In der vierten Reihe. Kommen gerade noch rechtzeitig, um das Schauspiel auf der Bühne unmittelbar zu erleben. Ihre Hand berührt meine, ganz zart, während wir gebannt der Inszenierung von „Idomeneo“, interpretiert von Jürgen Gosch, folgen. Ich spüre die Wärme ihrer Haut. Wenige Meter vor uns, fast zum Greifen nah, nimmt auf der Bühne die Tragödie ihren Lauf: Krieg, Tod, Schuld und Verzweiflung. Und wir berauscht von Liebe. weiterlesen ‘Das Venus-Prinzip’