Stella Lichtenberg

•Juli 6, 2009 • Kommentar schreiben

. . Springe über Deinen Schatten,

und Du stehst im Licht . .
Tania Blixen

Stella Lichtenberg

“Ich bin die Mitternachtssonne, die Deine Nacht zum Tage macht“.

Stella Lichtenberg ist der Inbegriff der nordischen Schönheit: 181 cm groß, Mode-Designerin, Catwalk-Model, naturblonde Haare, eisblaue Augen, Traumfigur.

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Das Venus-Prinzip

•Juli 6, 2009 • Kommentar schreiben

Das Ewigweibliche zieht uns hinan
Ich stehe in der Lobby des 5-Sterne Hotels. Wo wartet sie auf mich? Entspricht sie meinen Vorstellungen und werde ich ihr gefallen? Wie wird diese Begegnung mit einer Unbekannten wohl ablaufen? Ich habe sie aus dem Internet gewählt zu einem gemeinsamen Abend und einer intimen Nacht, sie, meine Muse, eine Künstlerin, von der es heißt, dass sie die Sprache der Liebe und der Verführung versteht.

Tizian, Venus von Urbino

Alle Lust will Ewigkeit
Was erhoffe ich mir von ihr? Ein Abenteuer mit erotischem Akzent? Geistreiches Flirten? Liebeslust mit grenzüberschreitender Geilheit? Oder ist es der Spaß an der Jagd nach der Femme fatale?

Wir sitzen nebeneinander im Theater, im Deutschen Theater. In der vierten Reihe. Kommen gerade noch rechtzeitig, um das Schauspiel auf der Bühne unmittelbar zu erleben. Ihre Hand berührt meine, ganz zart, während wir gebannt der Inszenierung von „Idomeneo“, interpretiert von Jürgen Gosch, folgen. Ich spüre die Wärme ihrer Haut. Wenige Meter vor uns, fast zum Greifen nah, nimmt auf der Bühne die Tragödie ihren Lauf: Krieg, Tod, Schuld und Verzweiflung. Und wir berauscht von Liebe. weiterlesen ‘Das Venus-Prinzip’

Der Boros Bunker

•Juni 18, 2009 • Kommentar schreiben

Ein Berliner Bunker aus der Nazi-Zeit ist das Eldorado für Gegenwartskunst?

Als Christian Boros seinen Plan offenbarte, aus dem monströsen Hochbunker in der Reinhardtstraße 20 ein Museum zu machen, hielt man dies für die wahnwitzige Idee eines Privatsammlers. Fakt ist, dass ihm damit eines der wichtigsten Kunst-Projekte gelungen ist, die Berlin zu bieten hat. Ohne Übertreibung: eine Sensation.

Monika Sosonowska, „Ohne Titel“, 2005 <br>Foto: Copyright NOSHE

Monika Sosonowska, „Ohne Titel“, 2005 Foto: Copyright NOSHE

Mit seiner labyrinthischen Raumstruktur zählt der Bunker zu den faszinierenden Kunsthäusern der Gegenwart. Vor allem auch deshalb, weil er mehr ist als ein Museum oder eine Galerie: ein Gesamtkunstwerk, das die Freiheit heutiger Kunst in klugen Kontrast setzt zur Angst, Enge und Beklemmung der Krieg mit sich bringt und die der Bunker den Besucher spüren lässt.

Wer das Gebäude betritt, die schweren Stahltüren hinter sich schließt, kommt  in eine andere Welt. Überall Beton, gezeichnet von den Spuren der Zeit. Kein Laut dringt von außen in das fensterlose Verlies. Kein Handyempfang. Im Eingangsbereich eine Glocke. Hoch oben schwingt sie. Unheimlich an der Decke, ohne Schlegel, ohne Glockenton. Eine stumme Mahnerin. Eine halbe Tonne schwer.

Erleben statt verstehen

“Ich sammle Kunst, die ich nicht verstehe”. So lautet das Credo von Christian Boros. Damit sind unter anderem Werke von Künstlern wie Damian Hirst, Olafur Eliasson, Elizabeth Peyton, Wolfgang Tillmanns, Monika Sosnowska und Anselm Reyle gemeint.

Boros, Inhaber einer Werbeagentur mit Standorten in Wuppertal und Berlin, zeigt in seinem Bunker wechselnde Ausstellungen seiner rund 500 Werke umfassenden Sammlung. Skulpturen, Rauminstallationen, Licht- und Performancearbeiten machen den Gang durch jene Räume, in denen zu Kriegszeiten tausende von Menschen dicht zusammengedrängt vor den Bomben Zuflucht suchten, zu einem Erlebnis bei dem sich Beklemmung zu Begeisterung wandelt. weiterlesen ‘Der Boros Bunker’

Besser als jede Affäre

•Mai 19, 2009 • Kommentar schreiben

Tango – eine mysteriöse Mischung aus Erotik und Melancholie.
Eine Sprache, ein intimer Dialog zwischen Mann und Frau, in deren Umarmung, el abrazo, eine Geschichte erzählt wird – mit meist tragischem Inhalt.

Andrea Menotti ver-führt Sie in das Berliner Reich der Tango-Sinne und ermöglicht es Ihnen den Gedanken von George Bernhard Shaw „Der Tango ist der vertikale Ausdruck eines horizontalen Verlangens“ gemeinsam mit ihr zu tanzen und auch auszul(i)eben.

Andrea Menotti ver-führt Sie in das Berliner Reich der Tango-Sinne und ermöglicht es Ihnen den Gedanken von George Bernhard Shaw „Der Tango ist der vertikale Ausdruck eines horizontalen Verlangens“ gemeinsam mit ihr zu tanzen und auch auszul(i)eben.

Zugleich ist Tango Versuchung pur! Ausdruck unserer geheimsten Phantasien -
prickelnd, gewagt und unglaublich sexy.
Das Zusammenspiel zweier Körper – raffinierte Verführung und erregende Versuchung zugleich.

Ein Spiel der Sinne

Entstanden ist der südamerikanische Tanz im 19. Jahrhundert in den Kaschemmen und Bordellen von La Boca, dem Hafenviertel von Buenos Aires. Ähnlich dem Jazz als eine Vermischung unterschiedlichster kultureller Einflüsse und Traditionen, war auch der Tango Ausdruck des Lebensgefühls der Minderheiten, der sich im Laufe seiner Geschichte zu einer komplexen Kunstform entwickelte. Eine Kunstform, die nicht nur Begeisterung auszulösen vermag, sondern vor allem auch den Respekt vor dem Geheimnis seiner Schönheit, seiner Geschichten, seiner Trauer.

Die Berliner Tango-Szene ist ein Treffpunkt der Singles

Nach Buenos Aires hat sich Berlin zu der Tango Metropole entwickelt. Nacht für Nacht widmen sich die Berliner Tangueros und Tangueras an einem anderen Ort dem verrucht, lasziven argentinischen Tanz. In rund 30 Salons finden Sehnsüchte, Sinnlichkeit, Melancholie und Glückseligkeit durch den Tango ihren Ausdruck.

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“Ich küsse nicht, ich lasse küssen”

•April 30, 2009 • 1 Kommentar

In der aktuellen Mai-Ausgabe des Männermagazins “Maxim” erscheint ein geistreich- amüsantes Portrait über Carlos Obers,
Kreativ-Direktor der Begleitagentur “Greta Brentano”.
Lesen Sie hier Auszüge des Beitrages von David Baum:

Carlos Obers

Carlos Obers

“Ich küsse nicht, ich lasse küssen”

… Es ist eine etwas seltsame Welt, in die man eintaucht, wenn man einige Zeit den Ausführungen dieses Mannes mit der sonoren Bariton-Stimme, die an den TV-Arzt Dr. House erinnert, folgt. Nach gängigen Wertvorstellungen betrachtet ist Carlos Obers jemand dessen einst erfolgreiche Karriere unwiderruflich vorüber ist und der nun einen luxuriösen Callgirl-Ring betreibt – oder genauer: betreut. Denn darauf legt er großen Wert, ein Zuhälter sei er nicht: „Das sind alles selbständige, freigeistige Frauen, denen ich nur mit meinen Kenntnissen bei der Vermittlung helfe“, sagt er … es attraktiven Mädchen fernab des Rotlichtmilieus zu ermöglichen, käufliche Liebe anzubieten … Er schafft es, einen Escort-Service als Empanzipationswerk darzustellen, als Kulturrevolution der Erotik …

… Carlos Obers war ja auch nicht irgendwer in der Werbebranche … Obers ist eine echte Legende. Er hat die Kunst der professionellen Versprechungen nicht nur gelernt, sondern maßgeblich geprägt, mit seinen Kampagnen für die Vogue und Bulthaup-Küchen, für Siemens und das Dürer-Jahr. Von Dürer zeigt er damals dessen nackte Venus und schrieb darunter: „Ganz schön sexy für 1503“. Anfang der Neunziger, als Werber Superstars waren, die alle Klischees von koksenden, Porsche fahrenden, Models verführenden Genies erfüllten- in dieser Zeit war Obers ihr aller Boss, da war er als Präsident des deutschen Art Director´s Club auf dem Zenit seiner Karriere. Er war gut, er war mutig, er war ein Künstler … entwickelte mit seinem Freund und Förderer Bill Bernbach, der als Erfinder der modernen Werbung gilt, Anzeigenmotive, „die anders waren, subtil und intelligent“ …

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In New York sind Musen Mode

•April 14, 2009 • Kommentar schreiben

Falls Ihre Geschäfte oder ein glückliches Geschick Sie im Sommer nach New York führen sollten und Sie dabei Zeit finden, das METROPOLITAN MUSEUM OF ART zu besuchen, werden Sie dort den schönen Musen der Mode begegnen.

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Unser Foto zeigt Linda Evangelista (fotografiert von Steven Meisel) auf dem offiziellen Plakat zur Ausstellung  „The Model as Muse“, die vom 6. Mai bis 9. August zu sehen ist. Arrangiert hat die Show der Mode Designer Marc Jacobs.

Sollten Sie in Berlin einer Muse begegnen (siehe www.greta-brentano.de ) hier ein Tipp der Muse Victoria Monteverdi:

Victoria Monteverdi

„ Mein Musen-Herz öffnet sich beim Duft von Marc Jacobs“.

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Meine Geliebte schlägt mich.

•April 8, 2009 • Kommentar schreiben

Sie ist rar und begehrt: die Frau, die es fertig bringt, einen Mann wie Sie zu schlagen.

Sharon Novalis

Wir sprechen von Tennis oder vor allem von Golf und davon, dass Sie ja ein anspruchsvoller Golfspieler sind.
Umso mehr wird es Sie erfreuen, Sharon Novalis zu treffen.

Sharon novalis

Sie hat Handicap 17, kann kämpfen wie ein Kerl, platziert ihren Tee nie beim Damen- sondern stets beim Herrenabschlag und überrascht nicht selten mit Tiger-Lines über 200 Yards.

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Doch nach dem Spiel verwandelt sich Ihre Amazone in eine „belle de nuit“, die sich gerne erobern lässt, und die das Nachtleben zum Höhepunkt Ihres Lebens und Liebens werden lässt.

Sharon Novalis

Sharon, die rund um den „Golfball Erde“ die schönsten Greens kennt und viele davon bespielt hat, empfiehlt Ihnen heute einen Golf- und Gourmet-Urlaub an Portugals Algarve: „Das beste Hotel der Algarve ist die Vila Joya (frei ins Deutsche übersetzt: Freudenhaus) http://www.vilajoya.de/hotel.html .
Es hat die einzige 2-Sterne-Küche Portugals.

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Nackt und schwanger in der Öffentlichkeit

•März 30, 2009 • Kommentar schreiben

August 1991, das prüde Amerika reibt sich die Augen.
Auf der Titelseite des Magazins „Vanity Fair“ ist eine Nackte in neunten Schwangerschaftsmonat zu sehen, der Hollywood-Star Demi Moore.

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Und auf einmal wurde schwanger zu sein für Alpha-Frauen zum modischen must.
Schon einmal hatte ein Nacktfoto von Annie Leibowitz die Welt bewegt.
Am 8. Dezember 1980 fotografierte sie das Liebespaar Yoko Ono und John Lennon wie Gott sie schuf im gemeinsamen Bett. Wenige Stunden vor Johns Ermordung.
Es gibt Bilder, die wir alle im Kopf haben, wenn wir an die großen Rock- und Filmstars denken. Sehr oft sind es Bilder, die wir Annie Leibowitz verdanken.
Unter dem Titel „A Photographer’s Life 1990 – 2005“ zeigt das C/O Berlin im Postfuhramt (Oranienburger Straße, Ecke Tucholskystraße in Berlin Mitte) eine Werkschau der Prominenten- und Werbefotografien aus den USA.
Nicht minder faszinierend und exemplarisch ist das Leben der Annie Leibowitz, nachzulesen auf Wikipedia. Sie tourte mit den Rolling Stones und anderen Rock- und Popbands als „the boy in the band“, wodurch ihr Fotos von nie gesehener Vertrautheit gelangen. Sie führte eine Ehe von Frau zu Frau mit Susan Sontag, der bedeutendsten Intellektuellen der USA. Mit über 50 entschloss sie sich Mutter zu werden. Liebe Annie Leibowitz, wir danken Dir für Deine Kunst, auch die Kunst, ein eigenwilliges Leben zu gestalten.
„Ich werde fotografieren, bis ich umfalle“ hast Du gesagt.
Zum Glück bist Du ja standfest.

Liebe, ein unordentliches Gefühl

•März 21, 2009 • Kommentar schreiben

Richard David Precht, der Bestseller-Philosoph (“Wer bin ich und wenn ja, wie viele?”) hat ein Buch über die Liebe geschrieben.

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Ein schöner Mann mit aufgeräumtem Kopf denkt nach über ein Phänomen, das den meisten Logikern so suspekt ist wie dem Heiligen Vater der „Hexenkuss“.
Nun, was ist denn das überhaupt, die Liebe?
Macht sie außer Lust auch irgendeinen Sinn?
Ist sie nur ein Tanz der Hormone?
Ein Programm der Gene?
Ein Glückstreffer aus Amors Pfeil?
Gar eine Geisteskrankheit der satten Gesellschaft?
Oder ein Geistesblitz, den die Götter uns senden?
Jedenfalls: Ohne dieses unordentliche Gefühl hätten weder Mozart, noch Puccini, weder Shakespeare noch Goethe den Olymp der Unsterblichkeit und unsere Herzen erreicht.
Ein Grund zur hoffen: Vielleicht werden Sie ja auch sehr bald von der Muse geküsst.

Ihre Greta Brentano

Vier Musen küssten Kandinsky

•März 12, 2009 • Kommentar schreiben

Vier Frauen sind es, die in den 30er und 40er Jahren für die Entstehung der drei großen Sammlungen Moderner Kunst gesorgt haben: die Sammlung „Blauer Reiter“ des Lenbachhauses in München, das Guggenheim Museum in New York und das Centre Pompidou in Paris. Diese drei Museen sind auch die Initiatoren der Kandinsky Ausstellung in München, New York und Paris.

Dabei ist Kandinsky nicht nur einer der wichtigsten Maler aller drei Sammlungen, sondern vor allem ihr Ausgangspunkt.

Die Kunstszene zum Anfang des 20. Jahrhunderts, ist in ihrer revolutionären Leistung nicht geringer einzuschätzen, als die der Renaissance im 15. und 16. Jahrhundert. Fast 600 Jahre wurde, wie die Kunsthistoriker sagen, „nach der Natur gemalt“. 1907 entstand von Picasso das erste berühmte kubistische Bild nämlich „Les Demoiselles d’Avignon“. 1909 wurde das futuristische Manifest veröffentlicht. 1910 malte Wassily Kandinsky sein erstes expressionistisches, abstraktes Bild und nur wenig später entstand der Surrealismus, geprägt von Malern und Bildhauern wie Max Ernst, Salvador Dali, Yves Tanguy, René Magritte, Giorgio de Chirico u.a. Trotz zweier Weltkriege und trotz Faschismus, hat sich die Moderne Kunst, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts entstand, durchsetzen können. Dazu haben unsere vier Protagonistinnen einen entscheidenden Beitrag geleistet, der von der Kunstgeschichte oft unterschätzt wird: Gabriele Münter, Hilla von Reba, Peggy Guggenheim und Nina Kandinsky.
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